Unser Geschlechterverständnis

Biologisches Geschlecht (sex)

Während auf der Ebene der Keimzellen die bipolare Einteilung in «männlich» und «weiblich» möglich ist, ist sie auf der Ebene der phänotypischen Ausprägung des biologischen Geschlechtes nicht mehr haltbar: zu vielfältig sind die Varianten der Intersexualität. Biologisches Geschlecht ist daher sinnvoller als Spektrum möglicher Ausprägungen zu verstehen, das binäre Ordnungssystem von Mann und Frau dagegen als soziales Konstrukt.

Geschlechtsidentität (gender identity)

Geschlechtsidentität ist das Selbstverständnis und Selbsterleben der eigenen Geschlechtlichkeit. Sie muss nicht mit den biologischen Merkmalen (sex) eines Menschen übereinstimmen. Trans-, nonbinäres, intersexuelles Erleben verstehen wir daher als gleichwertige Varianten einer grossen Vielfalt.

Geschlechtsinszenierung (gender expression)

Die Art und Weise, wie Menschen ihre Geschlechtlichkeit ausleben und inszenieren ist das Ergebnis eines Prozesses zwischen Individuum und Gesellschaft in Raum und Zeit. Sie ist damit eine soziale Konstruktion und unterliegt einem steten Wandlungsprozess. Wir ermutigen dazu, mutig die eigene Inszenierung zu gestalten und sich von Geschlechtsstereotypen nicht einengen zu lassen.

Sexuelles Begehren (sexuelle Orientierung)

Das sexuelle Begehren lässt sich nicht einfach von der Geschlechtsidentität, den biologischen Merkmalen und der Art und Weise, wie wir uns inszenieren ableiten. Sexuelles Begehren hat viele Gesichter: hetero-, homo-, bi-, romantisch, pan-, asexuell. Sie alle verdienen Anerkennung und Wertschätzung.


Quelle: Matrix Genderkonstruktionen von Urban Brühwiler und Sandra Herren, 2024

Unser Geschlechterverständnis

Biologisches Geschlecht (sex)

Während auf der Ebene der Keimzellen die bipolare Einteilung in «männlich» und «weiblich» möglich ist, ist sie auf der Ebene der phänotypischen Ausprägung des biologischen Geschlechtes nicht mehr haltbar: zu vielfältig sind die Varianten der Intersexualität. Biologisches Geschlecht ist daher sinnvoller als Spektrum möglicher Ausprägungen zu verstehen, das binäre Ordnungssystem von Mann und Frau dagegen als soziales Konstrukt.

Geschlechtsidentität (gender identity)

Geschlechtsidentität ist das Selbstverständnis und Selbsterleben der eigenen Geschlechtlichkeit. Sie muss nicht mit den biologischen Merkmalen (sex) eines Menschen übereinstimmen. Trans-, nonbinäres, intersexuelles Erleben verstehen wir daher als gleichwertige Varianten einer grossen Vielfalt.

Geschlechtsinszenierung (gender expression)

Die Art und Weise, wie Menschen ihre Geschlechtlichkeit ausleben und inszenieren ist das Ergebnis eines Prozesses zwischen Individuum und Gesellschaft in Raum und Zeit. Sie ist damit eine soziale Konstruktion und unterliegt einem steten Wandlungsprozess. Wir ermutigen dazu, mutig die eigene Inszenierung zu gestalten und sich von Geschlechtsstereotypen nicht einengen zu lassen.

Sexuelles Begehren (sexuelle Orientierung)

Das sexuelle Begehren lässt sich nicht einfach von der Geschlechtsidentität, den biologischen Merkmalen und der Art und Weise, wie wir uns inszenieren ableiten. Sexuelles Begehren hat viele Gesichter: hetero-, homo-, bi-, romantisch, pan-, asexuell. Sie alle verdienen Anerkennung und Wertschätzung.


Quelle: Matrix Genderkonstruktionen von Urban Brühwiler und Sandra Herren, 2024

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